Maklerrecht

nach Hamm/Schwerdtner: Maklerrecht, 6. Aufl., 2012

Der Makler empfängt sein Legitimation aus der Wettbewerbswirtschaft, die das freie Spiel der Kräfte auslöst. Er zieht Informationen zusammen und ermöglicht das Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage. (Hamm/Schwerdtner: Maklerrecht, 6. Auflage, m.w.N.) Die dürftige Regelung des Maklerrechts in den §§ 652-654 BGB führte zu einem Wildwuchs von Vertragsgestaltungen, die im Zuge der Rationalisierung des Vertragswesens in der Ausbildung von AGB und Formularverträgen führte, mit der weiteren Folge zahlreicher Rechtsprechung, so dass das Maklerrecht als Richterrecht bezeichnet werden kann. (vgl. MünchKomm-Roth, § 652 Rn.2)

Mit dem Abschluss eines Maklervertrages verpflichtet sich der Auftraggeber für den Fall, dass der beabsichtigte Vertrag aufgrund eines Nachweises oder einer Vermittlung des Maklers zustande kommt, einen Mäklerlohn zu zahlen. Eine Verpflichtung des Maklers zum Tätigenden besteht grds. nicht, nur beim Alleinauftrag trifft den Makler eine Tätigkeitspflicht.

Der Maklervertrag unterliegt grds. keiner Form.

Das Zustandekommen eines Maklervertrages bestimmt sich nach den allgemeinen Regeln über den Vertragsschluss.