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Lass mich dein Makler sein

A Challenge: Sollte es mir gelingen, bis zum 16. Oktober 2020 für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags über eine Immobilie oder für dessen Vermittlung einen Anspruch auf Entrichtung eines Mäklerlohns erworben zu haben, so verpflichte ich mich, den Lohn in voller Höhe zu spenden, z.B. für 70.000 Bäume, 30.000 Schul-Essen, oder, oder, oder….

§ 652 BGB Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Mäklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Mäklers zustande kommt.

§ 653 BGB (1) Ein Mäklerlohn gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die dem Mäkler übertragene Leistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.

(2) Ist die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist bei dem Bestehen einer Taxe der taxmäßige Lohn, in Ermangelung einer Taxe der übliche Lohn als vereinbart anzusehen.

Annahme: Der Kaufpreis einer Immobilie beträgt 1 Million Euro, der vereinbarte Mäklerlohn 7 % des Kaufpreises, also 70.000 EUR. Der Tellerwäscher erhält bei einer täglichen Arbeitszeit von 8 Stunden an durchschnittlich 21 Arbeitstagen im Monat und 220 Arbeitstagen im Jahr und einem erhöhten Mindestlohn von 10 EUR ein Jahreseinkommen von 19.200 EUR. Der angestellte Grundschullehrer erhält bei einer täglichen Arbeitszeit von 8 bis 10 Stunden und ebenso 220 Arbeitstagen nach Entgeltgruppe 11 und Entwicklungsstufe 6 der Anlage B zum TV-L ein Jahreseinkommen von ca. 60.000 EUR.

Frage: Wie groß ist der zeitliche Aufwand für die Vermittlung eines Vertrages zwischen Immobilienkäufer und Immobilienverkäufer?

Antwort: ….

Entschluss: Einmal im Jahr vermittle ich eine Immobilie.

Rechtliche oder moralische Einwände: keine

Umsetzung: mal schauen

Was qualifiziert mich?

  • 15 Jahre Arbeit als Anwalt
  • 10 Jahre Arbeit als Lehrer an Haupt-und Realschulen
  • 30 Jahre Ehe bis zur Trennung
  • Vater von 4 Kindern
  • Gespräche mit klugen Menschen

„Im nun überarbeiteten „  Entwurf eines Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ (Stand 4.9.2019) des BMJV – an der Spitze mittlerweile Christine Lambrecht (SPD) – ist vom Bestellerprinzip für den Immobilienkauf und einer Deckelung der Maklerprovision auf zwei Prozent nicht mehr die Rede. Dem ging eine der öffentliche Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz am 8. Mai voraus.“

https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/maklerrecht-doch-kein-bestellerprinzip-fuer-immobilienkauf_84342_500542.html